Mit der «Waldlichtung» beim Kloster Fischingen startet das Hörnli-Bergland, eine der wertvollsten Landschaften der Schweiz, in eine neue Phase seiner touristischen Entwicklung. Die sinnlich-inszenierte Installation bildet den Auftakt für eine gemeinsame Vision der drei Tourismusregionen Thurgau Bodensee, Toggenburg und Zürich Oberland: Die voralpine Landschaft rund um Hörnli, Schnebelhorn und Tössstock als lebendigen Natur- und Kulturraum nachhaltig zu stärken.
Begegnungsort mit Tiefgang
Die Installation «Waldlichtung» macht die Vielfalt des Hörnli-Berglands für Besuchende unmittelbar erlebbar. Interaktive Elemente wie Klanginstallationen, ein Quadroskop oder ein Höhenkurvenmodell erschliessen die Region auf sinnliche Weise. Konzipiert wurde die Installation von Bellprat Partner, realisiert mit regionalen Handwerksbetrieben – unter anderem durch die Klosterschreinerei, Nägele Bau und den Forstbetrieb Fischingen-Tobel, der auch das Holz für die Baumstämme sponsorte. Ein sichtbares Zeichen gelebter Regionalität.
Die «Waldlichtung» steht Besuchenden kostenlos zur Verfügung. Der Zugang zum Klostergelände ist öffentlich. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten des Haupteingangs: täglich von 07.00 bis 22.00 Uhr
Nächster Schritt: Naturzentrum Fischingen als Tor zur Region
Die Waldlichtung versteht sich als Prototyp und Testfeld für ein grösseres Vorhaben: Ein Naturzentrum im Kloster Fischingen könnte künftig als Empfangs- und Informationsort für das gesamte Hörnli-Bergland dienen. Erste Planungen laufen – sowohl hinsichtlich baulicher Infrastruktur als auch notwendiger Trägerschaft. Mit den Mitteln aus dem Börsengang der Thurgauer Kantonalbank wäre es dem Verein Kloster Fischingen möglich, die Basis für ein solches Vorhaben zu schaffen.
Ein gemeinsamer Raum, drei starke Partner
Das Hörnli-Bergland zählt zu den wertvollsten Landschaften der Schweiz und ist im Bundesinventar für Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) aufgeführt. Die touristischen Organisationen Thurgau Bodensee, Toggenburg und Zürich Oberland arbeiten in einem Projekt der Neuen Regionalpolitik zusammen, um diesen Naturraum grenzüberschreitend zu fördern – mit Fokus auf Biodiversität, kulturelles Erbe, nachhaltige Vermittlung und Corporate Volunteering. So soll aus der «Landschaft voller Leben» eine gemeinsame Erlebnisregion mit nachhaltigem Tourismus und einem tiefen Bewusstsein für den Schutz dieser besonderen Landschaft entstehen.